«Sich weiterzubilden finde ich wichtig»

«Mein Job als Metallbauprojektleiter ist sehr spannend, bei mir laufen alle Fäden eines Auftrags zusammen. Ich erstelle Offerten, plane den Auftrag, konstruiere, mache die Bestellungen und schaue, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Ich begleite und überwache die Produktion und Montage und stehe viel im Kontakt mit der Bauherrschaft, den Architekten und bin auch die interne Schnittstelle. Diese Vielfalt gefällt mir gut. Ursprünglich habe ich Metallbauer gelernt und mich dann zum Metallbaukonstrukteur mit Berufsprüfung weitergebildet. Dabei habe ich mich auch persönlich weiterentwickelt. Wenn Probleme auftauchen, trete ich bewusst einen Schritt zurück und kann relaxter damit umgehen. Ausserdem habe ich während meiner Weiterbildung viele neue Leute aus der Branche kennengelernt, das gibt auch wieder neue Inputs für die eigene Arbeit. Sich weiterzubilden finde ich wichtig, da ich nicht stehen bleiben möchte. Natürlich ist auch der Lohn ein Thema, der mit einer Weiterbildung attraktiver wird. Die Arbeit mit Metall gefällt mir sehr gut, ich kann einfache Geländer und komplexe Wintergärten konstruieren. Schon mein Grossvater und Vater waren in der Metallbranche tätig, das hat mich offenbar geprägt.»

Rino Kopp, 28, Metallbauprojektleiter

Das Porträt von Rino Kopp mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ hier als PDF herunterladen.

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7 Tipps für einen gelungenen Start in deine Lehre

Diese und nächste Woche beginnt für viele Lernende die erste Arbeitswoche. Wir wünschen allen Neulingen in der Metallbranche einen guten Start! Der erste Tag im neuen Betrieb ist immer auch mit etwas Nervosität verbunden – das gehört dazu. Alles ist neu, du kennst deine neuen Arbeitskollegen noch nicht und musst die Arbeitsprozesse zuerst kennenlernen. Damit dir der Einstieg in die Berufswelt problemlos gelingt, findest du hier 7 Tipps für den ersten Arbeitstag. 

Ausserdem erfährst du hier alles Wissenswerte rund um die Berufe in der Metallbaubranche.

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«Metallbauer sind für mich Helden.»

«Metallbauer sind für mich Helden, sie finden für jedes Problem die passende Lösung. Schon seit meiner Kindheit bin ich fasziniert von diesem Handwerk. Meine Eltern haben einen Metallbaubetrieb, den ich in absehbarer Zeit übernehmen werde. Aktuell bin ich Mitglied der Geschäftsleitung und unter anderem für den Verkauf, die Kalkulation, die Personalrekrutierung und Entwicklungen mitverantwortlich. Ich habe die Ausbildung zur Metallbauerin absolviert und bin bis heute sehr glücklich über diesen Weg. Damals haben sich meine Eltern Sorgen gemacht, ich sei voreingenommen, weil ich an keinem anderen Beruf interessiert war. Nach der Grundausbildung habe ich mich zur Metallbaukonstrukteurin mit Berufsprüfung weitergebildet, danach zur Technikerin HF Metallbau und schliesslich zur eidgenössisch diplomierten Metallbaumeisterin. Das Schönste an unserem Handwerk ist, dass man die Früchte unserer Arbeit sieht und wir unseren Kunden individuelle, massgeschneiderte Lösungen anbieten können, das garantiert Abwechslung. Ich wünsche mir, dass der Beruf auch künftige Metallbauer mit Stolz erfüllt. Und ich bin überzeugt, dass sich in Zukunft die guten Betriebe vor allem über ihre Mitarbeitenden definieren werden, deshalb ist mir ein gutes Team aus qualifiziertem Personal ein grosses Anliegen.»

Daniela Soltermann, 30, Metallbaumeisterin HFP

Das Porträt von Daniela Soltermann mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ hier als PDF herunterladen.

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Diplomübergabe an der QV-Feier in Lenzburg

Heisse Temperaturen und heitere Gemüter

Passend zu den Temperaturen an diesem schwülen Dienstagabend, versammelten sich alle Gäste gleich hinter dem Schweissraum 2 der Berufsschule Lenzburg. Nicht nur wegen den Temperaturen wurde geschwitzt, sondern auch wegen der letzten Minuten des Achtelfinales Schweiz gegen Schweden, welches beim Eintreffen noch über einen Bildschirm flimmerte. Die herbe Niederlage konnte die freudige Stimmung der Gäste und vor allem von den Lehrabgängern allerdings nicht trüben.

Bei einem erfrischenden Apéro konnten die besten Werkstücke der LAP betrachtet werden. Von den Metallbauern konnte man ein seltsam anmutendes Gerät begutachten, welches für manchen Betrachter sicher einige Rätsel aufgab, sich dann aber als Montageständer für Fahrräder entpuppte sowie einen Service Wagen. Die Metallpraktiker stellten einen modernen Flaschenkorb her.

Mitten drin, tummelten sich zwei Fotografen, die mit ihrem Charme und Witz die Gäste unterhielten und von allen ein Bild machten, welches später vor dem Abendessen betrachtet und als Andenken mitgenommen werden durfte.

Um kurz vor 19.00 Uhr Begrüsste der Präsident des Metaltec Aargau, Bruno Stocker, die Anwesenden und gab kurz den zeitlichen Ablauf bekannt, worauf hin sich die Veranstaltung in die Aula verschob, wo nun endlich allen gespannten Lehrabgängern das Fachzeugnis überreicht werden konnte.

Übergabe der Diplome

Patrick Burkhard, Obmann Metallbau Praktiker und Metallbauer, liess erst eine Präsentation laufen, welche jeden einzelnen Absolventen mit Bild vorstellte. Als erstes waren die Metallbaupraktiker an der Reihe. Alle zwölf haben bestanden und durften auf der Bühne unter Applaus ihr Zeugnis entgegennehmen. Die besten drei wurden besonders honoriert.

  • Lukas Boblitz, Fremet AG, Hunzenschwil, Note 5.0
  • Jan Meier, Voser Metallbau AG, Fislisbach, Note 4.9
  • Joel Bundi, Targo Tresore AG, Rudolfstetten, Note 4.9

Danach durften endlich die Metallbauer auf die Bühne. Alle waren erleichtert, dass Sie nicht lange auf die Verkündung warten mussten und warfen noch bei der Vergabe gegenseitig neugierige Blicke auf ihre Noten. Auch hier wurden die besten drei besonders geehrt.

  • Sami Al Abiad, Klausner Wetter Metallbau AG, Auw, Note 5.4
  • Benjamin Blasnig, H. Wetter AG, Stetten, Note 5.3
  • Ron Casacuberta, Hobler Metallbau AG, Muri, Note 5.1

Die Metallbaukonstrukteure wurden zum Schluss von Obmann, Benno Staubli, von ihrem langen warten erlöst und mit einem besonderen Kompliment begrüsst. Es haben nämlich nicht nur alle bestanden, sondern auch noch einen sehr guten Gesamtdurchschnitt von 4.7 erreicht. Zudem erreichten 6 von 12 einen Durchschnitt von min. 5.0. Die drei besten dieser Gruppe waren

  • Collin Seitz, Schmid Metallbau AG, Zeiningen, Note 5.1
  • Philipp Busslinger, Delfosse AG, Brugg, Note 5.1
  • Julian Walther, Bau Ing AG, Döttingen, Note 5.0

Gutes Essen und gute Unterhaltung

Nachdem nun alle ihren Fachausweis in den Händen hielten, konnte man auf dem Hof noch kurz frische Luft schnappen und gespannt die Noten mit den anderen verglichen oder Gratulationen entgegennehmen, bevor es zum ersten Gang ins Restaurant TimeOut der Berufsschule Lenzburg ging.

Nach dem Salat, tauchten die Fotografen, die wie bereits erwähnt schon am Apéro waren, wieder auf und boten lustige und verblüffende Unterhaltung. Aber auch so war die Stimmung gelöst und man fühlte sich beim Anblick in die glücklichen Gesichter zurückversetzt in die eigene Lehrabschluss-Zeit.

Die Erleichterung hielt aber nicht lange an, da beim zweiten Akt des Comedy Duos noch einige aus dem Publikum ihren Kopf hinhalten und manch einer versuchte sich nervös zu verstecken, damit der Kelch an einem vorüberzog. Das Duo agierte aber äusserst charmant und auch wenn der eine oder andere Witz auf kosten des Publikums ging, konnte man es ihnen nicht verübeln und die Kalorien des leckeren Hauptgangs wurden wieder weggelacht.

Bevor es Kaffee und Nachspeise gab, erhielten die Absolventen noch einmal eine kleine Überraschung. Alle durften sich für den bevorstehenden Sommer ein XL Badetuch der Metall+Du Kampagne in der Aula abholen. Nach einem letzten gemeinsamen Gruppenbild klang der Abend langsam aus und die Lehrabgänger verliessen die Berufsschule Lenzburg nach und nach als frischgebackene Berufsleute welche die Metallbaubranche bereichern werden.

Mehr zur spannenden Ausbildung zum Metallbauer/in oder Metallbaukonstrukteur/in gibt es hier.

Wettbewerb der Metallbau-Lernenden

In der Berufsschule Lenzburg wurden die Gewinner des diesjährigen Lehrlingswettbewerbes gekürt. Die ganze Woche konnten die Meisterwerke in der Berufsschule Lenzburg begutachtet werden.

Bei der Anreise war die Verwunderung gross, ob dem grossen Andrang. Selbst der Verkehr, musste von einem Verkehrsdienst geregelt werden. Erst beim Betreten des Schulareals wurde klar, dass noch ein Grossanlass der Gemeinde ausgeführt wurde. Nichts desto trotz kam auch zur Prämierung nicht gerade wenig Publikum welches mit dieser Ausstellung bestimmt den spannenderen Anlass besuchen durfte.

Die Ausstellung war ein Barstreetfestival der etwas anderen Art. Auch wenn man beim Besuch der verschiedenen Theken nicht mit etwas Kühlem bedient wurde, waren die verschiedenen Ideen und Ausführungen dennoch erfrischend. Man war froh, steckte man nicht in der Haut der dreiköpfigen Jury bestehend aus Dorothee Schwarz, Geschäftsführerin Schwarz Stahl, Lenzburg, Martin Lehner, Inhaber Mettler Schlosserei Metallbau AG, Kölliken und Franz Arnold, Künstler aus Schafisheim.

Um 18.00 Uhr war es so weit und die nervösen Teilnehmer wurden endlich erlöst. Nach einer kurzen Begrüssung durch Joel Nietlisbach, Verantwortlicher Metaltec Aargau, welcher Träger des Wettbewerbes ist, wurden die Sieger bekannt gegeben.  Jeder der ersten drei Ränge wurde durch je ein Jurymitglied verkündet und auch begründet. Die Jury legte vier wichtige Kriterien fest, die sie besonders berücksichtigten bei der Bewertung. Wichtig war erstens eine saubere Ausführung bei der das handwerkliche Geschick unter Beweis gestellt werden konnte. Zweitens, und ebenso wichtig, dass man auch die praktischen Aspekte berücksichtigt hat und die Bar somit auch Benutzerfreundlich ist und nicht nur ein Kunstobjekt. Zum Dritten wurde der Komfort bewertet. Ist die Thekenhöhe angenehm? Sind die Barhocker bequem? Etc. Viertens war natürlich das Design ein wichtiger Punkt.

Als der Sieger verkündet wurde begründet Franz Arnold das Urteil damit, dass die Bar nicht nur optisch sehr ansprechend und praktisch sei, sondern, dass besonders die Liebe zum Detail und die sorgfältige Handarbeit der Bar besonders aufgefallen sei. Das freute den Gewinner, Raphael Lauener, umso mehr: «Ich habe viel Freizeit und Herzblut in diese Bar investiert».

Nach der Rangverkündung wurden nun doch alle Besucher und Teilnehmer zu einem kleinen Apéro eingeladen und konnten noch gesellig verweilen und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Bereit für die Berufswelt

Auch dieses Jahr haben wieder zahlreiche Metallbauer/innen und Metallkonstrukteure/innen ihre Lehre abgeschlossen. Das wohlverdiente Fähigkeitszeugnis durften sie während der Feier bei der Firma F.+H. Engel in Biel entgegennehmen. Für die Metallbaubranche sind qualitative Nachwuchskräfte äusserst wichtig. Deshalb freuten sich die beiden Referenten sehr, die neuen Absolventinnen und Absolventen in der Berufswelt begrüssen zu dürfen.

„Besonders zu Zeiten des Fachkräftemangels freut es mich, heute die zahlreichen Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger im Bereich des Metallbaus und der Metallkonstruktion bei uns begrüssen zu dürfen“, sagte Fabian Engel, Geschäftsführer der F.+H. Engel AG anlässlich der diesjährigen Lehrabschluss-feier. Das Unternehmen bildet selbst jedes Jahr Lernende aus. Dabei setzt die Firma auf ein familiäres Arbeitsklima und verfolgt eine langfristige Zusammenarbeit. Ein Lehrabschluss hat eine wichtige Bedeutung in unserem System. Denn dank der praktischen Ausbildung sind die Nachwuchskräfte eine Bereicherung für die Industrie und ein wichtiger Faktor für das Weiterbestehen dieser Branche.

Auch der Gastreferent und Berner Grossrat Daniel Trüssel freute sich. Als ehemaliger KMU Unternehmer war er während 20 Jahren selbst auf gut ausgebildetes Personal angewiesen. „Bei der KWT Kälte-Wärmetechnik AG schuf ich 130 Arbeitsplätze und konnte insgesamt über 100 Lehrlinge ausbilden. Diese sind zum Teil heute selber erfolgreiche Unternehmer.“ Damit hielt er ein klares Plädoyer für das duale Bildungssystem der Schweiz. Grundlage dafür bilden neben optimalen Rahmenbedingungen durch die Politik auch Betriebe, welche den jungen Menschen durch die berufliche Ausbildung eine Perspektive bieten. Die neuen Herausforderungen der Automatisierung und Modernisierung machen den Beruf heute besonders attraktiv. So sollen auch in Zukunft junge Leute motiviert sein, solchen Tätigkeiten nachzugehen.

Hauptdarsteller und Höhepunkt der Abschlussfeier waren zweifellos die Lehrabgänger, deren Leistung von den beiden Prüfungsobmännern Christoph Wyler und Reto Gfeller durch die Übergabe des Fähigkeitszeugnisses ausgezeichnet wurde. Mit Stolz durften sie sich den Gästen präsentieren und mit ihnen den persönlichen Erfolg feiern.

Metallbauer 1. Rang: Dominik Siegenthaler, jost metallbau ag, Zollikofen
Metallbaukonstrukteur 1. Rang: Dominic Mühlemann, Furrer Metallbau AG, Lausen

Die Feier wurde zum einen mit einer musikalischen Darbietung von «Wurfelzücker» und zum andern mit einem kulinarischen Abschluss gekrönt.

Mehr zur spannenden Ausbildung zum Metallbauer/in oder Metallbaukonstrukteur/in gibt es hier.

«Ich habe mich in den letzten Jahren persönlich und auch beruflich weiterentwickelt.»

«Ich habe mich in den letzten Jahren persönlich und auch beruflich weiterentwickelt. Ich kann heute Verantwortung für mich, aber auch für meine Lernenden übernehmen und bin reifer geworden. Früher war das nicht so, ich konnte nie lange stillsitzen und habe die Schule nicht so ernst genommen. Deshalb habe ich bei meinem ersten Anlauf zum Metallbauer EFZ die Standortbestimmung nicht bestanden. So habe ich zuerst die Ausbildung zum Metallbaupraktiker abgeschlossen und mich dann zum Metallbauer EFZ weitergebildet. Heute bin ich froh über diesen Weg, ich habe diese Zeit gebraucht, um zu reifen. Ich schätze meinen Beruf sehr. Metallbauer sind Allrounder und kennen sich mit verschiedenen Materialien aus. Es ist schön, mit den Händen zu arbeiten, und meine tägliche Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Wir bauen als Metallbauer die unterschiedlichsten Sachen und ich sehe am Abend, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Auch das selbständige Arbeiten gefällt mir sehr gut. Ausserdem kann ich das Gelernte auch zu Hause einsetzen. Wenn es etwas zu reparieren oder zu bauen gibt, bin ich zur Stelle. Besonders stolz macht mich auch, dass ich bei der Ausbildung unserer Lernenden mithelfen kann. Das ist schön, weil ich auch Verantwortung dafür tragen darf.»

Raphael Walliser, 24, Metallbauer EFZ

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«Es kribbelt immer etwas in meinem Bauch»

«Es kribbelt immer etwas in meinem Bauch», sagt der angehende Metallbaukonstrukteur Severin Stalder. Das Kribbeln und die leichte Nervosität hat Severin vor allem dann, wenn das von ihm konstruierte Objekt in die Produktion oder auf die Montage geht. Schliesslich ist er dafür verantwortlich, dass die Masse exakt sind und das Bauteil anschliessend passend montiert werden kann. Macht der Metallbaukonstrukteur einen Fehler bei der Messung auf der Baustelle oder beim Konstruieren, kann das Folgen haben. Bis jetzt sei aber alles gut gegangen, meint Severin Stalder mit einem Lächeln.

Severin Stalder, 24, Metallbaukonstrukteur im 2. Lehrjahr

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Von der Begeisterung für Metall und grossen Zukunftsplänen

Hosaini Nemart wollte schon immer einen Beruf ausüben, bei dem er Kopf und Körper gebrauchen kann. Den hat er als Metallbaupraktiker gefunden. «Beim Lesen der Pläne muss ich mich konzentrieren und mir genau überlegen, wie ich beginne. Später benötige ich Kraft, um die Sachen herzustellen, aber ich muss auch haargenau arbeiten, zum Beispiel beim Schweissen.» In einem Jahr ist er ausgebildeter Metallbaupraktiker. Was ist sein Erfolgsrezept? «Man braucht viel Motivation, um zu lernen, man sollte sich gut konzentrieren können, genau arbeiten und vor allem pünktlich sein», meint Hosiani schmunzelnd. Das sei in der Schweiz sehr wichtig. Hosaini ist erst seit vier Jahren in der Schweiz und will noch besser Deutsch lernen. Nach dem Abschluss der Ausbildung will er gleich noch den Metallbauer EFZ und später den Metallbaukonstrukteur anhängen. «Selber einen Plan zeichnen und konstruieren, das reizt mich.» Und Hosaini weiss auch, dass er mit einem Job in der Metallbaubranche gut bedient ist. Als Metallbauer könne man auf der ganzen Welt arbeiten, da viele Sachen wie Brücken, Fenster oder Türen aus Metall seien. Auf die Frage, was ihm besonders gut gefalle, meint er: «Ich habe täglich mit verschiedenen Leuten Kontakt, die kommen aus der ganzen Welt. Ausserdem lerne ich die unterschiedlichsten Maschinen bedienen, und Sport muss ich nicht noch zusätzlich machen, den habe ich bereits während meiner täglichen Arbeit.»

Hosaini Nemart, 21, Metallbaupraktiker im 1. Lehrjahr

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«Ich sehe am Abend das Resultat meiner Arbeit.»

Oliver Baumgartner arbeitet als Metallbauer Fachrichtung Schmiedearbeiten in einer Schmiede und Schlosserei. Sein Lehrbetrieb macht verschiedene Metallbauarbeiten und auch allgemeine Schmiedearbeiten. Das heisst, er schmiedet zum Beispiel Teile für Fenstergitter, Geländer, Treppen und Tore oder fertigt Dekorationsgegenstände für Wohnungen an. Ein normaler Arbeitstag beginnt für den jungen Mann mit dem Wechseln seiner Kleidung. Er zieht seine Arbeitskleidung an, damit seine eigenen Kleider nicht schmutzig werden. Danach werden die Aufgaben verteilt und der Tag geplant. Meistens ist Oliver in der Werkstatt anzutreffen, ab und zu begleitet er seinen Chef auf die Baustelle, dort nimmt er die genauen Masse für einen Auftrag oder montiert die fertigen Objekte wie ein Balkongeländer oder Tore. Ein typischer Auftrag für Oliver ist auch das Nachschmieden von Maurerwerkzeugen. Die sogenannten Spitzeisen verlieren mit der Zeit die spitze Form und müssen nachgeschmiedet werden.

Bei seinem aktuellen Auftrag schmiedet er einige Grillzangen und einen Grill aus Metall. Um die Grillzange herzustellen, erhitzter einen geraden Metallstab in der über 1000 Grad heissen Esse, auf dem offenen Feuer, bis er glüht. Danach bearbeitet er das Stück mit einem Hammer auf dem Amboss so lange, bis die Form stimmt. Auf diesem Weg werden auch verschnörkelte Balkongeländer oder Tore hergestellt. Oftmals sind es richtige Kunstwerke. «Ich bin stolz, beherrsche ich das Handwerk des Schmiedens. Es braucht Kraft, aber auch viel Feingefühl.» Oliver Baumgartner ist nach Abschluss seiner Ausbildung ein Metallbauer, der gleichzeitig auch schmieden kann. «Das ist ein zusätzliches Plus, ich habe noch etwas mehr zu bieten.» Oliver gefällt besonders, dass er so viel Abwechslung in seinem Alltag hat und dass er am Ende des Tages ein Resultat sieht.

Oliver Baumgartner, 18, Metallbauer Fachrichtung Schmiedearbeiten im 3. Lehrjahr

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«Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.»

«Wer weiterkommen will, muss Einsatz zeigen und sich weiterbilden. Deshalb habe ich nach meiner Grundausbildung zum Schmied noch die Zusatzlehre zum Metallbaukonstrukteur EFZ angehängt, dann die Weiterbildung zum Metallbaukonstrukteur BP absolviert und schliesslich den eidgenössisch diplomierten Techniker HF Metallbau angehängt. Diese Entwicklung hat sich so ergeben, weil es mich plötzlich gekitzelt hat, noch mehr zu machen. Heute darf ich fordernde und komplexe Projekte betreuen, was mich sehr stolz macht. Unseren Lernenden will ich ein Vorbild sein, ich versuche, mir Zeit zu nehmen und ihnen zu zeigen: Du bist wichtig und wirst gebraucht. Toll finde ich an der Ausbildung zum Metallbaukonstrukteur oder zur Metallbaukonstrukteurin, dass die Lernenden von Anfang an viel Verantwortung übernehmen dürfen und selbstständig arbeiten können. An meinem Job schätze ich die Vielseitigkeit, dass ich mir den Arbeitstag selber einteilen kann und ich viel Kreativität und Freiheit ausleben darf. Heutzutage muss man am Ball bleiben und sich laufend weiterentwickeln, das passiert bei mir ganz automatisch wie in einem Reifeprozess.»

Oswin Felder, 34, Metallbauprojektleiter

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«Die Arbeit im Team macht Spass.»

Aleksandar Antic arbeitet als Metallbaupraktiker in einem Stahl- und Metallbaubetrieb und schliesst seine Ausbildung bald ab. Seine tägliche Arbeit findet vor allem auf Baustellen statt, was ihm sehr gut gefällt, vor allem wegen seines Teams.

Aleksandar Antic ist ein Frühaufsteher. Um 5.00 Uhr klingelt sein Wecker und um 6.15 Uhr ist er bereits in seinem Lehrbetrieb. Dort trifft sich das Team, lädt das benötigte Material in den Transportwagen und ist pünktlich um 7.00 Uhr auf der Baustelle, wo die eigentliche Arbeit beginnt. Aleksandar und sein Team montieren bei den Kunden die unterschiedlichsten Objekte. Sie bauen Fenster ein, wechseln Fassaden aus, montieren Türen oder bauen das Vordach eines Hauses. Meistens ist Aleksandar auf der Baustelle anzutreffen, nur selten arbeitet er in der Werkstatt, das gefällt ihm gut: «Ich bin viel unterwegs von Baustelle zu Baustelle, ich bin gerne draussen und kann immer wieder unterschiedliche Arbeiten ausführen.»

Aleksandar schliesst seine zweijährige Ausbildung zum Metallbaupraktiker bald ab. Deshalb verbringt er im Moment etwas mehr Zeit in der Werkstatt. «Bald ist mein Qualifikationsverfahren, da muss ich noch viel üben. Ich mache noch einige Fehler, aber ich denke, es kommt gut. Ich habe ja noch etwas Zeit.» Was er nach seiner Ausbildung zum Metallbaupraktiker machen möchte, liegt für ihn auf der Hand. Er wird mit grösster Wahrscheinlichkeit noch den Metallbauer EFZ absolvieren, das bedeutet für ihn eine verkürzte Lehrzeit von drei Jahren. Aleksandar ist erst vor vier Jahren in die Schweiz gekommen und hatte Mühe mit der deutschen Sprache. Jetzt spricht er fliessend Deutsch und ist stolz. «Das meiste habe ich bei meiner täglichen Arbeit gelernt, anders geht es nicht.» Die Sprachschwierigkeiten waren auch der Ausschlag, dass er sich für den Metallbaupraktiker und nicht den Metallbauer EFZ entschied. Für ihn genau der richtige Weg. «Jetzt kann ich besser Deutsch und bin bereit für die Ausbildung zum Metallbauer.» Auf die Idee, eine Ausbildung im Metallbau zu machen, hatte ihn sein Onkel gebracht. Auch er ist Metallbauer, und Aleksandar kam so schon als Kind in Berührung mit der Metallbaubranche. «Für mich war klar, dass ich Metallbauer schnuppern möchte, das habe ich getan – gleich zweimal. Und es hat mich überzeugt.»

Heute ist er zufrieden mit seiner Wahl. Besonders schön findet Aleksandar, dass er es mit vielen unterschiedlichen Leuten zu tun hat: «Wir arbeiten im Team und treffen auf den Baustellen immer wieder neue Leute, das gefällt mir. Ich habe gelernt, dass es zusammen einfacher geht als allein. Gerade wenn wir schwere Dinge montieren, ist die Hilfe von anderen Leuten unerlässlich. Und logischerweise macht die Arbeit im Team auch einfach mehr Spass.» Was gefällt ihm sonst noch an seinem Job? Wie aus der Pistole geschossen meint Aleksandar: «Das Schweissen!» Es brauche viel Feingefühl, Erfahrung und Können, eine Aufgabe, die er gerne macht und die mit jedem Mal besser wird. Das Einzige, was Aleksandar nicht mag, ist Schnee. «Im Winter draussen auf der Baustelle zu montieren und es schneit und der Wind pfeift um die Ecken, na ja, da gibt es sicher Schöneres. Dafür geniesse ich es im Sommer umso mehr.» Welche Voraussetzungen braucht es, um den Beruf Metallbaupraktiker zu lernen? Aleksandar meint, einen starken Charakter müsse man haben und Köpfchen. Schliesslich gehe es immer wieder darum, neue und kreative Lösungen zu finden und umzusetzen.

Aleksandar Antic, 18, Metallbaupraktiker im 2. Lehrjahr

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«Ich bin stolz darauf, dass ich einen handwerklichen Beruf gelernt habe.»

«Mein Job ist sehr abwechslungsreich, ich kann kreieren und sehe am Abend, was ich gearbeitet habe. Ich habe mich vor Jahren für den Beruf Metallbauer entschieden und es bis heute nie bereut. Es ist eine sehr gute Grundausbildung, die viele Möglichkeiten bietet. Nach meiner Grundausbildung habe ich auf dem Beruf gearbeitet und mich dann zum Metallbaukonstrukteur ausbilden lassen. Gleich anschliessend habe ich die Berufsprüfung Konstrukteur absolviert. In meiner aktuellen Funktion als Projektleiter betreue ich ein Projekt von Anfang bis Schluss. Von der Offertstellung über die Konstruktion am Computer bis hin zur Montage auf der Baustelle. Ich mache auch Abklärungen mit Architekten und Bauherren und bin ständig in Kontakt mit verschiedenen Leuten. Das ist manchmal aber auch sehr stressig. Das Schönste für mich ist, dass jedes Objekt ein Unikat ist. Das heisst, ich kann nie einfach eine Schublade öffnen und eine vorgefertigte Lösung herausnehmen. Ich kann immer kreativ sein und individuelle Lösungen suchen. Dabei hilft mir auch die Grundausbildung zum Metallbauer. Ich weiss genau, wie es an der Front läuft und was machbar ist und was nicht.»

Fabio Kobel, 27, Metallbauprojektleiter

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«Metallbau ein Handwerk mit goldenem Boden.»

«Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Metallbauer ein Beruf mit Zukunft ist. Metall gilt als wertig, elegant und filigran – früher wie heute. Für mich hat dieses Handwerk einen goldenen Boden. Ich bin heute Geschäftsführer eines Metallbaubetriebs und habe ursprünglich Metallbauer gelernt, eine gute und bodenständige Grundlage. Besonders schätze ich an meinem Job die Projektarbeit. Das bedeutet, jeder Auftrag hat einen Anfang, aber auch ein Ende. Damit ist Abwechslung garantiert, man hat immer wieder mit anderen Kunden und Aufträgen zu tun. Die Ausbildung unserer Angestellten liegt mir sehr am Herzen, deshalb organisieren wir regelmässig Kurse und Weiterbildungen, da sehe ich uns in der Pflicht. Wir können auf diese Weise das Potenzial der Mitarbeitenden wecken und gleichzeitig den Betrieb weiterbringen. Mir ist auch wichtig, dass wir den unterschiedlichsten Leuten eine Chance auf dem Arbeitsmarkt geben, sie fördern, aber auch fordern. Von unseren Lernenden wünsche ich mir, dass sie initiativ sind und bleiben, ein Ziel vor Augen haben und vor allem Verantwortung übernehmen.»

Frank Hochueli, Metallbauingenieur

«Ich liebe die körperliche Arbeit und Abwechslung.»

Der angehende Metallbauer Benjamin Blasnig steht in der riesigen Halle seines Ausbildungsbetriebs. Er trägt Gehörschutz und Schutzbrille und ist voll konzentriert bei der Arbeit. Vor ihm liegen meterlange Stahlträger in Reih und Glied, an der Decke über ihm baumeln grosse Krane, die ihm helfen, die tonnenschweren Stahlbauten von A nach B zu heben. Ab und zu wirft er einen Blick auf die Konstruktionspläne, die hinter ihm an einer Metallwand befestigt sind, und arbeitet dann konzentriert weiter. Im Moment fertigt er Teile für den Neubau eines Einkaufszentrums an. Dabei ist das Schweissen ein wichtiger Bestandteil, die Funken fliegen, der Geräuschpegel ist hoch und die Luft riecht nach heissem Stahl.

Bildquelle: marclatzel.com

Noch vor nicht allzu langer Zeit sah die Umgebung von Benjamin Blasnig ganz anders aus. Er sass an einem Bürotisch, vor sich der Computer, und verrichtete Büroarbeiten. «Meine erste Ausbildung war eine kaufmännische Lehre, etwas komplett anderes. Allerdings war ich nicht glücklich, mein Kopf war nach einem Tag im Büro todmüde, körperlich war ich aber noch fit. Ich merkte bald, ich will etwas Handwerkliches machen, bei dem ich körperlich arbeiten kann.» Gesagt, getan. Benjamin suchte und fand seinen Ausbildungsplatz zum Metallbauer EFZ Fachrichtung Stahlbau. Die Verarbeitung von Stahl fasziniert Benjamin. «Das Handwerk mit Metall hat mich immer gereizt, im Stahlbau habe ich das gefunden, was ich gesucht habe. Ich habe das Grosse und Massive gern», meint Benjamin schmunzelnd. Als Metallbauer Fachrichtung Stahlbau errichtet Benjamin grosse Tragwerke, Brücken und Hallenbauten.

Metallbauer

Benjamin hat seinen Wechsel vom Büro in die Werkstatt noch nie bereut. «Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Ich kann es jeweils kaum erwarten, einen neuen Konstruktionsplan in den Händen zu halten. Ich brauche den Kopf, um die Pläne zu lesen und zu verstehen, und die Hände, um das Bauwerk umzusetzen, das ist extrem schön.» Besonders stolz ist Benjamin auf das Endprodukt. «Das Gefühl, wenn du über die Brücke fährst, an der du gearbeitet hast, ist unbezahlbar.» Im Moment arbeitet Benjamin gerade an einer Trägerkonstruktion für den Neubau eines grossen Einkaufszentrums. Die einzelnen Teile werden in der Werkstatt anhand der Konstruktionspläne gebaut. Zuerst wird das benötigte Material zugeschnitten, anschliessend beginnt die Verarbeitung. Dazu gehören auch Arbeiten wie das Schweissen, Bohren und Schleifen. Dafür stehen ihm in der Werkhalle moderne, teilweise auch computergesteuerte Maschinen zur Verfügung. «Dass ich ein Objekt von A bis Z herstellen kann, gefällt mir an meinem Job am besten. Zuerst studiere ich Pläne, bereite das benötigte Material vor, schweisse, bohre und lackiere. Am Schluss montiere ich es vor Ort auf der Baustelle. Schwindelfrei muss man auf alle Fälle sein, schliesslich arbeiten wir oft in schwindelerregender Höhe.» Diese Abwechslung mag Benjamin, «wir sind nicht nur in der Werkstatt, sondern fahren auch zum Kunden und montieren die Bauelemente. Das gibt Abwechslung in den Alltag.»

Benjamin konnte seine Metallbauerlehre um ein Jahr verkürzen, da er bereits eine Grundausbildung hat. In drei Jahren ist Benjamin dann ausgebildeter Metallbauer EFZ und er liebäugelt bereits wieder mit einem weiteren Beruf in der Metallbaubranche. «Die Fachrichtung Schmiedearbeiten finde ich auch hoch spannend. Aber zuerst will ich jetzt die Lehre erfolgreich abschliessen und dann schauen wir weiter.»

Benjamin Blasnig, 27, Metallbauer EFZ Fachrichtung Stahlbau im 2. Lehrjahr

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«Ich liebe die Arbeit mit Metall.»

Für Raul Robles gibt es gleich mehrere Gründe, weshalb er sich für die Ausbildung zum Metallbaupraktiker entschieden hat. «Ich habe schon immer sehr gern mit Metall gearbeitet und mein ehemaliger Lehrer hat mir den Beruf deshalb auch nahegelegt.» Nach einer Schnupperlehre war für Raul klar, dass er in der Metallbaubranche arbeiten möchte. «Es gefällt mir sehr gut und macht Spass. Besonders das Schweissen liebe ich. Die verschiedenen Schweissnähte, die es gibt, sind interessant. Schweissen will gelernt sein, je mehr man es macht, desto besser wird man.»

Besonders ärgerlich ist es für Raul, wenn er einen Fehler macht. «Das stresst mich sehr, ich will fehlerfrei arbeiten.» Aber Raul wird mit jedem Tag besser, in einem Jahr schliesst er seine Ausbildung zum Metallbaupraktiker ab und hat grosse Pläne: «Ich will eines Tages Ingenieur werden, ich möchte meine Mutter stolz machen, und wenn ich später einmal eine Familie habe, will ich für die Kinder gut sorgen können.» Ein junger Mann mit grossen Zielen. Er wisse schon, dass er dafür noch viel lernen müsse, aber das Wichtigste sei, motiviert und fleissig zu sein. Der nächste Schritt in der Laufbahn von Raul ist die Ausbildung zum Metallbauer EFZ, das sei für ihn bereits klar. Im Moment baut Raul gerade einen Grill. Zusammen mit seinen Schulkollegen gebe es bald eine Grillparty: «Das macht mich sehr stolz.»

Raul Robes, 21 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaupraktiker

Das Porträt von Raul Robes mit allen Informationen zum Beruf Metallbaupraktiker/in jetzt hier als PDF herunterladen.

 

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«Das fertige Produkt zu sehen, macht mich sehr stolz.»

Arbeitsbeginn für die angehende Metallbaukonstrukteurin Céline Werren ist 7.00 Uhr. Als Erstes checkt sie ihre Mails und erledigt einige Pendenzen, danach beginnt sie sofort mit ihrem aktuellen Projekt. Ein Kunde hat eine Erweiterung seines Balkons bestellt. Stolz zeigt Céline ihre Zeichnung des Balkons, die sie im CAD-Programm (Computer unterstütztes Zeichnen) erstellt hat. Mit diesem Programm arbeitet sie täglich. Hier entstehen Brücken, Fenster, Fassaden und sogar Fussballstadien. Es ist das tägliche Arbeitsmittel der angehenden Metallbaukonstrukteurin. Neben dem Balkongeländer konstruiert Céline auch eine Treppe im Aussenbereich sowie eine Türe mit speziellem Brandschutzsystem.

Bildquelle: marclatzel.com

Vom Büro auf die Baustelle
Céline sitzt aber nicht den ganzen Tag am Computer. «Ich bin auch auf der Baustelle unterwegs, um sogenannte Massaufnahmen zu machen. Das heisst, ich nehme vor Ort die exakten Masse, um genau arbeiten zu können.» Während des ganzen Projekts steht sie ständig im Kontakt mit den Architekten, den Kunden und den Metallbauern in der Werkstatt, die ihr Objekt herstellen. Céline ist im 1. Lehrjahr in der Ausbildung zur Metallbaukonstrukteurin und liebt ihren Beruf. «Ich habe die Begeisterung für den Metallbau von meinem Vater geerbt. Meine Eltern haben einen eigenen Metallbaubetrieb, und immer wenn wir als Familie mit dem Auto unterwegs sind, machen wir Abstecher, damit uns der Vater die von ihm konstruierten Objekte wie Türen, Balkongeländer oder Vordächer zeigen kann.» Das hat Céline geprägt, obwohl sie zuerst Kleinkindererzieherin werden wollte. Jetzt ist sie aber sehr froh, hat sie sich für den Beruf der Metallbaukonstrukteurin entschieden.

Die Begeisterung ist Céline Werren anzumerken, wenn sie von ihrem Beruf erzählt. «Es ist einfach ein spannender Job und sehr abwechslungsreich. Ich arbeite im Büro mit dem Computer, bin aber auch auf der Baustelle unterwegs. Ich bin ständig in Bewegung, gehe in die Werkstatt und schaue, wie weit meine Konstruktion schon fortgeschritten ist. Ich kann im Team arbeiten und stehe ständig mit unterschiedlichen Personen im Kontakt.» Besonders fasziniert ist Céline von den vielfältigen Konstruktionen, die sie kreieren kann. «Ich mache nie zweimal das Gleiche. Jedes Projekt ist eine Massanfertigung und hat eine andere Ausgangssituation. Man hat immer mit anderen Personen zu tun und das macht es extrem spannend.»

Ein Beruf für alle die Abwechslung möchten
Céline Werren besucht parallel zur vierjährigen Ausbildung die technische BMS. Das sei schon anstrengend, da sie zusätzlich noch viel lernen müsse, meint Céline. Aber sie weiss auch, dass ihr damit für ihre berufliche Zukunft einige Türen mehr offen stehen. Was genau Céline nach der Lehre machen will, weiss sie noch nicht. «Aber das hat ja noch etwas Zeit», meint Céline schmunzelnd. Wem empfiehlt Céline den Beruf des Metallbaukonstrukteurs, der Metallbaukonstrukteurin? «Allen, die gern im Büro am Computer arbeiten, aber gleichzeitig auch unterwegs sein und vor allem etwas erschaffen möchten.» Um die Lehre zur Metallbaukonstrukteurin erfolgreich abzuschliessen, brauche es aus ihrer Sicht ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen, gute Mathematikkenntnisse, und man sollte offen und kontaktfreudig sein. «Ich kann Türen, Autounterstände, Passerellen und Fassaden erbauen – mir sind praktisch keine Grenzen gesetzt», sagt Céline stolz. Und meint mit einem Augenzwinkern: Sie habe es ihrem Vater schon gleichgetan und zeige ihren Freunden auch ab und zu die von ihr konstruierten Objekte.

Céline Werren, 17 Jahre, 1. Lehrjahr Metallbaukonstrukteurin EFZ

Das Porträt von Céline Werren mit allen Informationen zum Beruf Metallbaukonstrukteur/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

 

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«Als Metallbauer kann ich etwas erschaffen.»

Oliver Schürch ist in der Ausbildung zum Metallbauer. Er arbeitet in einem Betrieb für Metall-, Stahl- und Glasbau sowie Fassaden- und Stahlkonstruktionen. Dort werden Fassaden, Wintergärten, Türen, Fenster, Stahlkonstruktionen und vieles mehr hergestellt. In seinem Job als Metallbauer kann er anpacken, was ihm gut gefällt.

Am Morgen meldet sich Oliver Schürch zuerst bei seinem Berufsbildner. Gemeinsam planen sie den Tag und legen die Tagesziele fest. Danach geht es gleich los mit der ersten Aufgabe, die Oliver zum Teil selbstständig und zum Teil mit Hilfe seiner Arbeitskollegen ausführt. Im Moment baut Oliver massive Türen für den Keller in einem Schlosshotel. Dabei kann er auch seine Lieblingsarbeit ausüben – das Schweissen. «Je mehr man schweisst, desto besser wird man. Es braucht viel Feingefühl und Erfahrung, ich will immer die perfekte Schweissnaht machen.» Sobald die Türen fertiggestellt sind, wird Oliver diese zusammen im Team vor Ort montieren. Das bringe viel Abwechslung in den Alltag, meint Oliver.

Teamwork ist wichtig
Die Arbeit im Team gefällt Oliver gut. «Ich lerne täglich von den erfahrenen Mitarbeitern und gleichzeitig kann ich mein Wissen auch an die Lernenden unter mir weitergeben, das ist schön.» Was gefällt ihm besser, selbstständig zu arbeiten oder im  Team? «Es kommt auf die Arbeit an. Ich arbeite gerne selbstständig, vor allem bei kleineren Aufträgen. Ist es etwas komplizierter, bin ich jedoch immer froh, kann ich mir Tipps bei den Arbeitskollegen holen.» Seine Begeisterung für die Metallbaubranche hat ihn bei einer Schnupperlehre gepackt. «Ich kam in die riesige Halle mit den grossen Maschinen und es war voll Action. Es wurde geschweisst und gearbeitet, das hat bei mir gleich das Feuer für diesen Beruf entfacht. Ich war schon immer einer, der etwas anpacken will.»

Schweissen gehört auch zum Alltag von Oliver Schürch.

Abwechslungsreicher Alltag
Die Ausbildung zum Metallbauer ist körperlich anspruchsvoll und es braucht ein gutes Vorstellungsvermögen, um Pläne zu lesen, was auch ein wichtiger Bestandteil der Arbeit ist. Der Alltag von Oliver Schürch ist abwechslungsreich, und er sieht am Abend das Resultat seiner Arbeit. Wenn er an einem Gebäude vorbeifährt, bei dem er an der Fassade mitgearbeitet hat, sei er sehr stolz. Nicht so gerne führt er Serienarbeit durch. Immer das gleiche Stück herzustellen, sei sehr monoton, aber gehöre halt auch dazu. Besonders wichtig ist für Oliver das Team. «Das muss stimmen, schliesslich arbeite ich viel im Team. Ich mag Streitereien nicht, dann ist es mühsam zu arbeiten. Mir ist wichtig, dass man offen miteinander sprechen kann.»

Ausbildung-Metallbauer

Auch in der Freizeit davon profitieren
Oliver findet es toll, dass er sein Handwerk auch im privaten Bereich nutzen kann. So ist er mit seinem Wissen und Können gefragt, wenn es zum Beispiel eine Tür neu einzustellen gilt, die nicht mehr richtig schliesst. «Ich erinnere mich an ein Beispiel in der Pfadi, da ging es darum, bei einer Kiste ein Spannset anzuziehen. Ich schaute dem Treiben zu und schmunzelte ein bisschen, weil es nicht klappen wollte. Schliesslich erledigte ich das in wenigen Handgriffen und alle waren begeistert. Das ist so ein klassisches Beispiel, wo man merkt: Der kann anpacken!» Das mache ihn sehr stolz.

Oliver würde seinen Beruf jederzeit wieder wählen. «Er ist vielseitig, ich kann mich austoben, anpacken und mich selber einbringen. Ich lerne täglich sehr viel Neues und es ist eine super Grundausbildung.» Und auch die Weiterbildungsmöglichkeiten sind vielfältig, deshalb hat Oliver die Qual der Wahl. Er hat sich noch nicht entschieden, was er nach der Ausbildung machen möchte. «Es gibt so viele Möglichkeiten, ich konnte mich noch nicht festlegen. Die Berufsmatura würde mich interessieren, aber ich habe ja noch etwas Zeit.»

Oliver Schürch 19 Jahre, 3. Lehrjahr Metallbauer EFZ Fachrichtung Metallbau

Das Porträt von Oliver Schürch mit allen Informationen zum Beruf Metallbauer/in EFZ jetzt hier als PDF herunterladen.

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Metallbauer Tobin Meyers wird beim Wettbewerb «Lehrling des Jahres» Dritter

Am 5. Dezember 2017 durfte sich Tobin Meyers als Dritter des Wettbewerbs «Lehrling des Jahres» beider Basel feiern lassen. Gegen 55 Lernende hatte er sich behauptet und erfreute sich nebst dem Erfolg an einem Geldpreis.

An der Preisverleihung im Congress Center Basel wurden alle Finalisten einem grossen Publikum vorgestellt und die Gewinner gekürt. Einen Podestplatz erreichte Metallbauer Tobin Meyers. An seinem Beruf mag er, dass man aus dem Rohmaterial, einem harten kalten Stahl durch die Bearbeitung ein schönes Produkt herstellen kann, das jeder sieht und in den Händen hat, wie beispielsweise ein Geländer. «Dieses kann man auch Freunden zeigen, das ist ein tolles Gefühl», meint er weiter.

Auch Michel Hasler, sein Berufsbildner bei der Jakob Gutknecht AG, weiss nur Gutes über ihn zu berichten. «Tobin ist ein talentierter, motivierter und sehr zuverlässiger junger Berufsmann, der mit beiden Beinen im Leben steht. Er ist ein Vollblut-Handwerker, der zu hundert Prozent hinter dem Metallbau steht.»

Nationaler Zukunftstag: Mädchen entdecken den Beruf Metallbauerin

Im Rahmen des nationalen Zukunftstages entdeckten schweizweit über 75 Schülerinnen der 5. bis 7. Klasse den Beruf Metallbauerin. Das Spezialprojekt «Mädchen-Technik-los!» stiess auf grosses Interesse. Die Mädchen stellten verschiedene Objekte her, bei der A. Lanz AG, Metallbau in Huttwil zum Beispiel kreierten die Mädchen einen Zeitungssammler. In der Technischen Fachschule durften die Mädchen ein Schmuckkästchen herstellen.

Der 9. November war ein ereignisreicher Tag für rund 75 Mädchen. Am nationalen Zukunftstag erhielten sie einen Einblick in die Welt des Metallbaus. Jede Schülerin stellte unter Aufsicht ein Objekt aus Metall her. Dabei lernten die Mädchen verschiedene Arbeitstechniken kennen und durften ihr Können beim Feilen, Bohren, Sägen und Schweissen zeigen.

Zufrieden ist man auch von Seiten des Koordinationsteams. AM Suisse, der Dachverband der Metallbaubrache koordinierte in Zusammenarbeit mit den Betrieben den Zukunftstag. Thomas Zimmermann, Leiter des Fachverbandes Metaltec Suisse ist sich sicher, dass der Tag bei den Mädchen nachhaltig in Erinnerung bleiben wird: «Uns ist es ein Anliegen, den Mädchen zu zeigen, dass der Beruf vielseitig und spannend ist sowie sehr gute Perspektiven für die berufliche Karriere bietet. Ich hoffe das ist uns gelungen.»

WorldSkills 2017: Un grand honneur pour Michael Graf

Un honneur particulier a été rendu au constructeur métallique Michael Graf : lors de la cérémonie d’inauguration, il a été choisi pour porter la cloche de l’équipe SwissSkills. La compétition des constructeurs métalliques a démarré en retard.

Les meilleurs apprentis romands

Comme environ 500 jeunes en Suisse, Alain Frund a effectué en juin 2017 ses examens de fin d’apprentissage de constructeur métallique. Avec une moyenne générale de 5.3, il a obtenu le meilleur résultat de Suisse romande.

Depuis plus de 10 ans, Metaltec Romandie et AM Suisse récompensent les apprentis romands ayant obtenu les meilleures notes lors de leurs examens de fin d’apprentissage. Ainsi, les 6 candidats au titre de « Meilleur apprenti romand 2017 » se sont retrouvés ce jeudi 5 octobre 2017 à la Foire du Valais de Martigny. La remise du prix s’est déroulée sur le stand de Metaltec Valais/Wallis (anciennement Ass. Valaisanne des entreprises de construction métallique), hôte d’honneur, qui fête cette année ses 75 ans d’existence.

Dans une ambiance festive, les apprentis et leurs patrons ont partagé un après-midi avec les dirigeants des associations faitières AM Suisse et Metaltec Romandie, ainsi qu’avec les représentants des associations cantonales de la construction métallique. Avant la remise de ce prix, les 6 apprentis se sont prêtés au jeu de l’interview. Puis, Jean-Yves Schnetzler, président de Metaltec Romandie, a fait tomber le suspens en décernant le prix du meilleur apprenti romand 2017 au jurassien Alain Frund. Formé dans l’entreprise met X mat à Moutier, il confie lors de son interview : « Ce métier est vaste, on ne sait jamais trop ce qu’on va faire le lendemain. Il fait travailler le corps aussi bien que l’esprit. »

Du côté du CFC dessinateur-constructeur sur métal, le prix du meilleur apprenti romand 2017 est revenu au vaudois Damien Bays. Formée par l’entreprise Ouvrages métalliques SA à Nyon, il nous explique que « c’est un métier complet, on ne reste pas que dans un bureau, nous allons parfois sur des chantiers pour des rendez-vous ou des prises de mesures. C’est un métier très diversifié, on voit tous les jours quelque chose de nouveau. »

Les métiers de la construction métallique offrent aux jeunes un univers passionnant et varié, mais néanmoins exigeant. AM Suisse poursuit ses efforts de recrutement des apprentis avec la campagne «métal+toi» qui permet à toute personne intéressée de recevoir gratuitement un coffret découverte au sujet du métier. Commandez-le sans tarder ici.

Concours : Gagne une perceuse-visseuse sans fil d’une valeur de Fr. 539.–

Donne nous un aperçu de ton quotidien professionnel et gagne une perceuse-visseuse sans fil d’une valeur de Fr. 539.–. métal+toi est à la recherche de constructeurs métalliques, de dessinateurs-constructeurs sur métal ainsi que d’aides-constructeurs métalliques motivés à nous donner un aperçu de leur travail.

Il te suffit de te prendre en photo ou de tourner un petit film avec ton téléphone mobile te montrant en pleine action, de présenter ton outil favori ou ta place de travail, puis de publier le résultat sur notre mur Facebook et, avec un peu de chance, tu gagneras une perceuse-visseuse sans fil deux vitesses de FEIN d’une valeur de Fr. 539.–.

Comment faire :

  • Tu fais un apprentissage de constructeur métallique, d’aide-constructeur métallique ou tu suis une formation de dessinateur-constructeur sur métal ? Alors n’hésite pas !
  • Publie une photo ou un petit film te montrant au travail sur la page Facebook de métal+toi. Le gagnant sera tiré au sort.

* Le concours est réservé aux personnes domiciliées en Suisse. Le gagnant sera tiré au sort parmi tous les participants et contacté par courrier. Ce concours ne fera l’objet d’aucune correspondance. La voie judiciaire est exclue. La participation au tirage au sort n’est pas conditionnée à un achat. Le concours dure du 7 au 15 septembre 2017. En participant aux divers concours par l’envoi d’images, de documents vidéo ou de textes, tu autorises AM Suisse à publier tes documents (photos, vidéo, texte etc.) ainsi que ton nom. Ce concours n’est pas lié à Facebook.

WorldSkills: Michael Graf repousse les limites

Donner son maximum, repousser les limites, réussir l’impossible. Ces idées ont occupé l’esprit du constructeur métallique Michael Graf ainsi que de toute l’équipe SwissSkills lors du troisième week-end en équipes à Tonero.

Pour donner le meilleur de soi aux WorldSkills à Abu Dhabi et qui sait, devenir championne ou champion du monde, il faudra accomplir des performances hors du commun. Le savoir-faire technique ne suffira pas. Il faudra un mental d’acier et la capacité de connaître exactement son potentiel, l’exploiter au maximum et même au-delà.

Des exercices pratiques ont permis d’identifier et de surmonter ses propres limites. Les participants, dont le constructeur métallique Michael Graf, ont par exemple marché pieds nus sur des morceaux de verre polis, déchiré des ficelles à mains nues et fracassé de grosses planches de bois en suivant des conseils avisés.

Le prochain week-end en équipe SwissSkills aura lieu le 8 et le 9 juillet, en Suisse romande cette fois-ci.

Metaltec Fribourg – START2017

Les différentes associations cantonales fribourgeoises fédérées sous la bannière «Métal & Technique» (Agrotec FR, Metaltec FR, Farriertec, Abbaye des Maréchaux Fribourg) se sont unies pour proposer un stand attractif aux jeunes lors de la dernière édition de START!

Forum des métiers, qui a eu lieu du 31 janvier au 5 février 2017 à Forum Fribourg. Cette manifestation a été visitée par plus de 25’000 personnes, principalement des jeunes en situation de choix professionnel.
Lors de cette manifestation, « Métal & Technique » a obtenu le prix du meilleur stand et a ainsi vu couronner ses efforts. L’objectif du prix du meilleur stand est de récompenser l’exposant qui aura suivi les consignes et aura fait des efforts particuliers, tant au niveau de la présentation visuelle (interactivité, attractivité, originalité, bilinguisme, présentation épicène des métiers, etc.) qu’au niveau relationnel (accueil, disponibilité, présence des jeunes, etc.). Dans ce sens, nous espérons avoir pu intéresser un maximum de jeunes à nos métiers.

Ci-après, tu trouveras le lien pour les photos ici!

Metalskills 2016 – les gagnants!

Les MetalSkills 2016 ont connu un vif succès à Martigny. Au terme de ce concours, nous réjouissons de vous annoncer les noms des gagnants !

Constructeur métallique:
1ère place: Pascal Baumann
2ème place: Michael Graf
3ème place: Adrian Gilgen

Le vainqueur de la catégorie «constructeur métallique» et de la catégorie «soudeur» se sont ainsi qualifiés pour le championnat du monde – WorldSkills – à Abu Dhabi en 2017! Nous les adressons toutes nos félicitations et leur souhaitons d’ores et déjà plein succès!

RESULTAT: retrouvez la liste complète des résultats ICI
VIDEO: retour en images sur cette compétition avec une vidéo disponible ICI

 

Nouvelles perspectives pour un FUTUR EN TOUS GENRES

«C’est pour les filles» – «C’est un boulot de mec»

Si tu en as assez de ce genre de commentaires, alors tu devrais jeter un coup d’œil au site web de FUTUR EN TOUS GENRES. Tu y trouveras un tas de projets dans toute la Suisse qui cassent les rôles traditionnels et t’offriront un vaste aperçu de professions diverses.

Métal+toi y sera évidemment et représentera la construction métallique. Ainsi, les filles pourront se familiariser avec l’univers passionnant de la construction métallique le 10 novembre 2016 à Lenzbourg, Berne, Buchs et Frauenfeld. Une journée intéressante et mouvementée t’attend.

Cherche-toi un projet et inscris-toi: 
http://www.nationalerzukunftstag.ch/de/angebote/

Es-tu assez forte ?

Ils sont assez forts!

Environ 110 apprentis ont été diplômés!

La remise des diplômes s’est déroulée le samedi, 2 juillet 2016, à Berne. Après la prestation d’une guggen et les discours d’usage, environ 110 constructeurs métalliques et dessinateurs-constructeurs sur métal ont reçu leur diplôme des mains de la conseillère nationale Nadja Pieren. Ils ont été assez forts pour suivre un apprentissage de trois (constructeurs métalliques) respectivement quatre (dessinateurs-constructeurs sur métal) ans et ils en ont été récompensés par un t-shirt original métal+toi! Le team métal+toi félicite chaleureusement les constructeurs métalliques et dessinateurs-constructeurs sur métal fraîchement diplômés d’avoir passé la procédure de qualification et leur souhaite tout de bon pour leur avenir professionnel.

Galerie photo de la manifestation!

L‘ Aargauer Zeitung au sujet de l’Aargauische Berufsschau AB’15

Bild Regierungsrat Alex Hürzeler

«Nous faisons tout ce que font les charpentiers, mais avec du métal»

Alex Hürzeler, conseiller d’Etat en charge de la formation, s’est rendu sur le stand d’exposition «métal+toi» lors de l’Aargauische Berufsschau ! Une visite avec M. le conseiller d’Etat. La Berufsschau existe depuis 1981. Ancien apprenti employé de commerce, Alex Hürzeler, se fait expliquer les subtilités de la profession …

Ici tu trouveras un article très intéressant paru dans l’édition du 10.09.2015 de l’Aargauer Zeitung.

Champion suisse constructeur métallique

Bild Andreas Neuenschwander

«Le métier de constructeur métallique est largement méconnu. Pourtant il offre tellement de possibilités de développement personnel.»

Andreas Neuenschwander (champion suisse et médaillé de bronze aux WorldSkills 2015 à São Paulo en construction métallique) est heureux de posséder une veste «métal+toi». Il est emballé par la campagne et c’est avec plaisir qu’il nous soutiendra dans d’autres projets.